
Lasermaterialbearbeitung
Die Hochschule Emden/Leer bietet Beratung und Machbarkeitsstudien zur lasertechnischen Fertigung an.

Hochschule Emden/Leer

Wissens- und Technologietransfer I HS Emden/Leer
Details
Welche Branchen werden beraten?
Beratung
Industrie
Inhaltsblöcke
Die Lasermaterialbearbeitung untersucht und entwickelt Verfahrens- und Prozessparameter im Bereich der industriellen Anwendung des Maschinenbaus und angrenzenden Branchen.
Insbesondere die Entwicklung der generativen Herstellung und Instandsetzung von (Groß-)Bauteilen ist ein Schwerpunkt der Arbeitsbereiche.
Die Hochschule Emden/Leer bietet Ihnen Beratung und Machbarkeitsstudien zur lasertechnischen Fertigung in den Verfahrensbereichen Trennen, Fügen, Bearbeitung von Randschichten (Härten, Beschriftungen) und additiver Fertigung.
Um ein breites Spektrum an Anwendungen und Fertigungsverfahren zu realisieren, stehen verschiedene Lasersysteme mit unterschiedlichen Eigenschaften, z.B. die maximale Laserleistung und Laserwellenlänge, zur Verfügung. Die Lasersysteme werden ihrer Anwendung entsprechend an Portal- oder Roboteranlagen eingesetzt. Zusätzliche Ausstattung ermöglicht zudem das Laserschweißen mit Zusatzdraht sowie die hybride Anwendung in Verbindung mit WIG- oder MSG-Schweißverfahren.
Die Qualifizierung der Arbeitsergebnisse kann durch den Laborbereich der Werkstoffkunde auf kurzem Weg erfolgen. Neben den Untersuchungen auf werkstofftechnischer Ebene, kann zudem auf eine Highspeed-Kamera zurückgegriffen werden, um Prozessdynamiken nachvollziehen zu können. Dies erlangt im Bereich der Schweißtechnik und den Schmelzbaddynamiken besondere Relevanz.
Hiermit werden z.B. Applikationsversuche zur Auswahl der richtigen Kombination von Lasertyp und Werkstoff durchgeführt sowie für die Investitionsentscheidung die benötigte Laserleistung herstellerunabhängig für Laseranwendungen ermittelt.
Ausstattung
Die Laserzelle ist der neueste Bestandteil des Laborbereichs der Lasermaterialbearbeitung
- Ein Hochleistungshybridlaser ( LaserLine LDF-Serie ) mit einer Laserleistung von 4000 Watt im Betrieb als Diodenlaser und 2400 Watt im Betrieb als Faserlaser ermöglichen die Bearbeitung von Werkstoffen unterschiedlichster Art.
- Diverse, austauschbare Arbeitsköpfe und Optiken für unterschiedliche Fertigungsaufgaben aus den Bearbeitungsbereichen Trennen, Fügen, Generieren (Auftragschweißen) & Stoffeigenschaften ändern (Härten)
- Durch integrierte Regelsysteme, wie die Abstandsregelung beim Laserschneiden oder die Temperaturregelung beim Härten/Fügen über ein Pyrometer, lassen sich Prozesse optimieren.
- Der 6-Achs-Industrieroboter (Kuka KR 30-3) mit zwei integrierten Zusatzachsen über einen Dreh-Kipp-Tisch ermöglicht flexible, dreidimensionale Bearbeitungen.
- Über die Robotersteuerung lassen sich verschiedene Automatisierungsmöglichkeiten flexibel einbinden.
- Die Offline-Programmierung sowie Simulation des Roboters erfolgt über die Software RoboDK .
Für weitere Trennaufgaben im Bereich der metallischen Werkstoffe steht eine Laserschneidmaschine mit einem Faserlaser (Senfeng 1313G) bereit
- Mit einer optischen Nennleistung von 1500 Watt und der guten Strahlqualität lassen sich auch dickere Bleche schneiden.
- Durch die Lasereigenschaften lassen sich auch stark reflektierende Metalle (bspw. Messing oder Kupfer) bearbeiten.
- Auch das Schneiden und Gravieren von feinen Konturen lässt sich mit der Anlage realisieren.
Die Laborausstattung wird durch ein weiteres Lasersystem zur Oberflächenbearbeitung ergänzt:
- Der Festkörperlaser (IPG Laser GmbH Modell: YLR-200) erreicht eine Nennleistung von 200 Watt.
- Die hohe Intensität durch den kleinen Spot ermöglicht die schnelle Bearbeitung von Oberflächen. Hierbei wird der Laserstrahl durch eine Scanner-Einheit auf dem Werkstück bewegt.
- Bei der Laserbeschriftung können durch den Wärmeeintrag an der Oberfläche Kontraste oder Gravuren erzeugt werden.
- Die hohe Positionierungsgenauigkeit realisiert die Darstellung von feinsten Abbildungen.
Exemplarische Arbeitsschritte des Beratungsangebots
- Analyse der Aufgabenstellung
- Testreihe mit qualitativer Analyse (Mikroskopie, Material-/Werkstoffprüfung)
- Bewertung, Abschlussempfehlung und Dokumentation
Weitere Themen können gern in einem persönlichen Gespräch thematisiert werden. Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen - entweder per Mail an wtt@hs-emden-leer.de oder über die Chat-Funktion auf dieser Plattform (oben rechts, Innomatch-Nutzungskonto erforderlich). Wir freuen auf den Kontakt mit Ihnen!
Möglichkeiten der Lasermaterialbearbeitung










Dokumente
Flyer Laserzelle.pdf
Plakate Werkstoffkunde, Laser- und Fügetechnik.pdf

