Graphische Darstellung der gemeinsame Kommunikation- und Wissensaustausch im Projekt "Coole Wärme"

Wissen wachsen lassen: Technologietransfer durch digitale Gärten und Design-Thinking

In dem Projekt "Coole Wärme" erforschen wir das technische und wirtschaftliche Potenzial von PVT-Anlagen – und gehen dabei einen Schritt weiter: durch den aktiven Austausch mit Praxispartnern wollen wir die Einführung effizienterer und zukunftsweisender Energiesysteme gezielt und gemeinsam vorantreiben.

Unser Fokus liegt auf der intelligenten Kombination von Wärmepumpen mit vorhandenen Niedrigtemperatur-Wärmequellen wie PVT und Solarthermie – insbesondere in herausfordernden Kontexten mit begrenztem Raum oder Ressourcen, etwa im urbanen Umfeld.

Wir analysieren Daten, simulieren reale Anlagen und binden das Erfahrungswissen führender Expert*innen gezielt in unsere Modelle und Ergebnisse ein, um die Übertragbarkeit und das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die Implementierungsoptionen dieser Systeme fundiert zu untersuchen und praxisrelevant zu gestalten.

Das Herzstück des Projekts ist das Planungslabor – ein transdisziplinäres Netzwerk aus Planer*innen, Installateur*innen und Forscher*innen. Ihre Fragen, Ideen und Erfahrungen sind der Schlüssel, um gemeinsam neue Konzepte zu entwickeln und die möglichst beste praktische Umsetzung und sinnvolle Weiterentwicklung der Anlagen zu ermöglichen.

Das Planungslabor besteht aus zwei zentralen Bausteinen:

1. Hybride (synchrone) Workshops und Meetings nach der Design-Thinking-Methode Diese Formate schaffen Raum für einen intensiven Austausch über den aktuellen Projektfortschritt. Sie ermöglichen es, Zwischenergebnisse gemeinsam zu diskutieren, Expertenfeedback einzuholen und die bisher erzielten Resultate kritisch zu reflektieren. Gleichzeitig werden neue Ideen, Anforderungen und Wünsche für zukünftige Modelle sowie die angestrebten Projektergebnisse gemeinsam entwickelt und konkretisiert.

2. Unser Digital Garden als lebendige Plattform für kontinuierlichen Wissensaustausch Der Digital Garden fördert den fortlaufenden, direkten und asynchronen Dialog zwischen allen Projektpartnern sowie einer interessierten Öffentlichkeit. Forschende können ihre Ergebnisse direkt teilen und wertvolles Feedback von Expertinnen und Experten erhalten. Gleichzeitig bietet die Plattform einen transparenten Einblick in alle Projektergebnisse und schafft die Möglichkeit, deren Weiterentwicklung aktiv mitzugestalten. Durch Kommentare, Anregungen und fachliche Rückmeldungen können Expertinnen und Experten die Ausrichtung der Modelle und die Entwicklung der Projektergebnisse unmittelbar beeinflussen und begleiten.

Bereits heute vereint das Netzwerk, neben den Projektpartner, zahlreiche kommunale Wärmeplaner aus der Region, vier Ingenieurbüros, zwei Energieberatungen und einen Hersteller von PVT-Systemen. Damit bringt es wichtige Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen und schafft eine starke Grundlage für den gemeinsamen Wissensaufbau und die Entwicklung innovativer Lösungen.



Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

HT

Herena Torio

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Inhaltsblöcke

Der digitaler Garten von "Coole Wärme"- Raum für Ideen, Ergebnisse und Diskussionen

Wo Forschung und Umsetzung sich treffen und gemeinsam wachsen.

Der digitale Garten ist ein Ort, an dem sowohl bereits weiterentwickelte Diskussionen als auch kurz skizzierte erste Ideen zur Anregung und Vertiefung des Austauschs zu finden sind. Anders als in der üblichen Praxis zeigt er nicht nur endgültige Resultate, sondern bildet den Entwicklungsprozess von Gedanken und Ergebnissen sichtbar ab.

Dadurch wird eine kontinuierliche und unmittelbare Diskussion der erzielten Ergebnisse ermöglicht. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass zukünftige Entwicklungen und Projektergebnisse möglichst passgenau auf die Bedürfnisse der Praxis ausgerichtet werden und einen hohen Anwendungsnutzen für die beteiligten Akteure entfalten.

Die Inhalte im Digital Garden werden in zwei Formaten veröffentlicht:

  • Notes sind kurze, kompakte Einträge, die einzelne Informationen, neue Beobachtungen oder aktuelle Zwischenergebnisse zu einem spezifischen Aspekt festhalten und frühzeitig zur Diskussion stellen.

  • Posts bündeln mehrere Erkenntnisse und Ergebnisse zu einem Thema (Notes) und stellen bereits stärker konsolidiertes Wissen bereit.

Sowohl Posts als auch Notes werden mit Schlagworten (Tags) versehen. Diese basieren auf einer gemeinsamen Taxonomie der im Projekt behandelten Themenfelder und ermöglichen es den Nutzerinnen und Nutzern, relevante Inhalte schnell zu finden, Zusammenhänge zu erkennen und Diskussionen gezielt zu verfolgen.

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