
Labor für Additive Fertigung (3D-Druck)

Hochschule Emden/Leer

Wissens- und Technologietransfer I HS Emden/Leer
Beschreibung
Unter Rapid Prototyping, heute eher bekannt als 3D-Druck oder Additive Fertigung, versteht man eine Gruppe von Verfahren, die es ermöglicht, in der Produktentwicklung direkt aus CAD-Daten dreidimensionale Modelle eines Gegenstandes zu erzeugen. Der Ausgangstoff ist hierbei entweder formlos (z.B. Pulver) oder formneutral (z.B. Filament) und wird je nach verwendetem Druckverfahren in die gewünschte Form gebracht. Resultierende Produkte können hierbei Modelle und Prototypen, aber auch Werkzeuge und Endprodukte sein. Da zur Realisierung keine zusätzlichen Werkzeuge oder Formen notwendig sind, können besonders Produkte mit komplexen Geometrien schnell und kostengünstig produziert werden. Allgemein wird bei den Druckverfahren meist ein Modell in Form einer CAD-Datei mittels einer Slicing-Software in die benötigten Schichten gespalten. Diese Informationen werden dann an die genutzte Anlage übermittelt. Je nach Verfahren werden daraus dann die Schichten und - falls möglich - benötigtes Stützmaterial generiert. Für die Fertigung stehen in unserem Labor mehrere Anlagen zur Verfügung, die mit unterschiedlichen Materialien (Kunststoffe und Metalle) arbeiten und für eine Vielzahl von Einsatzzwecken geeignet sind. Folgende Ausstattung steht dem Labor für Additive Fertigung zur Verfügung: Anlagen Bei der Fertigung von Prototypen werden ein 3D-Printer des Typs Hewlett Packard MJF 580 (MJF-Verfahren für farbige Teile aus Polyamid), ein Multijet-Printer Objet Alaris 24, eine Lasersinteranlage EOS Formiga P110 (SLS- Verfahren / Polyamid), eine Metall-Laser-Schmelzanlage SLM 125 HL (derzeit mit Edelstahl 316L betrieben), ein Stereolithographie-Printer Formlabs 3 (SLA) sowie mehrere kleinere FDM- und SLS-Geräte eingesetzt. Vakuumguss Um Prototypen und Kleinserien aus Kunststoff fertigen zu können, verfügt das Labor weiterhin über eine Vakuumgießanlage des Herstellers MK-Technology vom Typ MK System 1 mit Differenzdruckmodul. 3D-Scanner Für das sog. Reverse-Engineering steht ein 3D-Scanner der Firma Zeiss (TScan CS) zur Verfügung, bei der Weiterverarbeitung der Scandaten wird mit Geomagics Design X gearbeitet. Das Labor für Additive Fertigung verfügt außerdem über die CAD-Systeme Solidworks und Catia. Die Aufbereitung der Fertigungsdaten wird mit der Software Materialise Magics durchgeführt. Sie möchten die hier aufgeführten Geräte für Ihr Anliegen nutzen? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf - entweder per Mail an wtt@hs-emden-leer.de oder über die Chat-Funktion auf dieser Plattform (oben rechts). Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
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